Unser Ausbildungsangebot

Wofür steht eigentlich ?

Mit der Maus über die unten stehenden Abkürzungen fahren

Mit dem Finger die unten stehenden Abkürzungen berühren

PPL-A

Die klassische Privatpilotenlizenz

Die Private Pilot Licence berechtigt zum Fliegen von einmotorigen Kolbenflugzeugen im nicht-gewerblichen Verkehr. Und das weltweit! Zudem sind basierend auf dieser Lizenz zahlreiche Erweiterungen möglich, bis hin zum Verkehrspiloten.
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LAPL-A

Der etwas kleinere Flugschein

Die Light Aircraft Pilot Licence berechtigt europaweit einmotorige, kolbengetrieben Flugzeuge bis zu einem Abfluggewicht von 2t zu fliegen. Maximal dürfen hierbei drei Passagiere befördert werden. Erweiterungen sind hier nur eingeschränkt möglich.
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Ausbildungsvoraussetzungen und Ablauf

Die klassische Privatpilotenlizenz

Private Pilot License (PPL-A)

Voraussetzungen für den Ausbildungsstart

Grundsätzlich sind für die Ausbildung keine besonderen Vorkenntnisse erforderlich. Englischkenntnisse sind nicht vorgeschrieben, aber hilfreich. Gerne beraten und unterstützen wir beim Ausfüllen der Formulare und der Suche nach einem Fliegerarzt!

Unsere bestens qualifizierten Fluglehrer bilden ganzjährig Flugschüler aus. Unsere Flugschüler tragen hierbei deutlich geringere Kosten als in einer kommerziellen Flugschule. Je nach Ausbildungsverlauf können abhängig vom Wetter, der investierten Zeit und natürlich von der individuellen Begabung auch mehr Stunden als mindestens gefordert anfallen. Ein besonderes Highlight in der Ausbildung ist nach wie vor der erste Alleinflug, bei dem der Fluglehrer das erste Mal am Boden bleibt.

Praktische Flugausbildung

Bei den nachfolgenden Angaben handelt es sich um die gesetzlichen Mindeststunden. Unsere Ausbildungsprogramme können hiervon leicht abweichen.

Gesamtflugstunden
45 Stunden
Davon mindestens mit Lehrer
25 Stunden
Davon Solo unter Aufsicht des Lehrers
10 Stunden
Davon Solo-Überlandflug
5 Stunden

Fliegen nach der Ausbildung

Nach dem Erwerb der Lizenz ist es möglich, einmotorige Landflugzeuge mit Kolbentriebwerk zu führen. Die Berechtigung kann mit entsprechender Flugerfahrung auf größere und komplexere Flugzeuge erweitert werden. Die Klassenberechtigung ist 24 Monate gültig. Zur Verlängerung müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Wahlweise müssen in den letzten 12 Monaten des Zweijahres-Zeitraums mindestens 12 Stunden als verantwortlicher Pilot nachgewiesen werden. Nach Erbringung dieser Mindeststundenzahl und einer einstündigen Auffrischungsschulung mit einem Fluglehrer kann die Klassenberechtigung verlängert werden. Alternativ kann in den drei Monaten vor Ablauf der Klassenberechtigung eine Befähigungsüberprüfung mit einem Prüfer durchgeführt werden. Sollte die Gültigkeit abgelaufen sein, muss ein individuelles Trainingsprogramm mit einer abschließenden Prüfung absolviert werden.

Theoretische Flugausbildung

Folgende Theoriefächer gehören zur Ausbildung:

Der etwas kleinere Flugschein

Light Aircraft Pilot License (LAPL-A)

Voraussetzungen für den Ausbildungsstart

Grundsätzlich sind für die Ausbildung keine besonderen Vorkenntnisse erforderlich. Englischkenntnisse sind nicht vorgeschrieben, aber hilfreich. Gerne beraten und unterstützen wir beim Ausfüllen der Formulare und der Suche nach einem Fliegerarzt!

Beim LAPL-A gilt es zu beachten, dass nach Erhalt der Lizenz 10h alleine geflogen werden müssen, um Passagiere mitnehmen zu dürfen!

Praktische Flugausbildung

Bei den nachfolgenden Angaben handelt es sich um die gesetzlichen Mindeststunden. Unsere Ausbildungsprogramme können hiervon leicht abweichen.

Gesamtflugstunden
30 Stunden
Davon mindestens mit Lehrer
15 Stunden
Davon Solo unter Aufsicht des Lehrers
6 Stunden
Davon Solo-Überlandflug
3 Stunden

Fliegen nach der Ausbildung

Nach dem Erwerb der Lizenz ist es möglich, einmotorige Landflugzeuge mit Kolbentriebwerk bis zu einem Gewicht von 2 Tonnen und mit maximal 3 Passagieren zu führen. Die Klassenberechtigung ist grundsätzlich unbeschränkt gültig. Hierbei müssen in den letzten 24 Monaten des Zweijahres-Zeitraums dennoch 12 Stunden als verantwortlicher Pilot nachgewiesen werden. Nach Erbringung dieser Mindeststundenzahl und einer einstündigen Auffrischungsschulung mit einem Fluglehrer kann somit das fliegerische Können sichergestellt werden. Die Berechtigung kann nur in begrenztem Maße erweitert werden (bspw. Nachtflug). Ein Upgrade auf den PPL-A ist mittels einer Schulung inkl. Prüfung möglich. Diese Weiterbildung ist in unserer Flugschule möglich.

Theoretische Flugausbildung

Der Umfang der Theorieausbildung entspricht dem PPL-A .

Die Erweiterung für spektakuläre Flüge

Night Flying Qualification (NFQ)

Voraussetzungen für den Ausbildungsstart

Hinweis für LAPL-Inhaber

LAPL-Inhaber müssen vor Beginn der Nachtflugausbildung die grundlegenden Übungen “Fliegen nach Instrumenten”, die für die Erteilung der PPL-A erforderlich, aber nicht für die LAPL-Ausbildung vorgeschrieben sind, nachholen.

Theoretische Flugausbildung

Teilnahme an einer theoretischen Einweisung in die Besonderheiten des Fliegens bei Nacht.

Praktische Flugausbildung

Bei den nachfolgenden Angaben handelt es sich um die gesetzlichen Mindeststunden. Unsere Ausbildungsprogramme können hiervon leicht abweichen.

Gesamtflugstunden
5 Stunden
Davon mindestens mit Lehrer
3 Stunden
Davon Überland-Navigation mit Lehrer
1 Stunden

Fliegen nach der Ausbildung

Mit der Nachtflug-Berechtigung können Sie auch bei Nacht fliegen.
Sie bietet Ihnen als Pilot eine höhere Flexibilität in Ihrer zeitlichen Planung und erhöht ebenfalls Ihre fliegerischen Fertigkeiten und Qualitäten.

Als Nacht wird in der Fliegerei die Zeit zwischen dem Ende der bürgerlichen Dämmerung am Abend und vor Beginn der bürgerlichen Dämmerung am Morgen bezeichnet. Die Dauer der bürgerlichen Dämmerung beträgt jahreszeitabhängig in unseren Breitengraden zwischen 40 und 50 Minuten, so dass die Nacht etwa 40 Minuten nach Sonnenuntergang beginnt und 40 Minuten vor Sonnenaufgang endet.

Auch das Flugzeug muß natürlich für den Nachtflug zugelassen sein und über die vorgeschriebenen Beleuchtungsanlagen und Fluginstrumente verfügen. Weiterhin müssen die Start- und Zielflugplätze über eine entsprechende Betriebsgenehmigung verfügen und zu den entsprechenden Zeiten geöffnet sein.

FAQ

Die häufigsten Fragen zur Ausbildung und natürlich unsere Antworten

Im Gegensatz zu einer kommerziellen Flugschule ist die Ausbildung im Verein oder wie bei uns in Zusammenarbeit mit einem Verband nicht gewinnorientiert. Auch sind die Fluglehrer in unserem Verein nicht festangestellt – sie üben die Tätigkeit neben ihren eigentlichen Berufen! Die Tarifstruktur ist so angepasst, dass lediglich alle Kosten gedeckt werden müssen, was das Fliegen unserer Flugzeuge im Vergleich zu kommerziellen Flugschulen günstig macht. Hierbei muss betont werden, dass alle Vereinsflugzeuge regelmäßig in einem hiermit beauftragten Flugzeugwartungsbetrieb (CAMO) an unserem Heimatflugplatz Esse-Mülheim gewartet werden.

Auf der anderen Seite erbringen unsere Mitglieder ebenso ehrenamtliche Arbeit im Verein – sogenannte Baustunden. Bei Aufnahme in den Verein verpflichtet sich jedes Mitglied 8 Baustunden im Jahr zu leisten, welche ansonsten mit einem festen Stundensatz berechnet werden.

Das hängt ganz von der eigenen zeitlichen Verfügbarkeit, der Wetterlage und der individuellen Begabung ab. Grundsätzlich liegt die durchschnittliche Ausbildungsdauer bei 12 bis 18 Monaten. Vom Fußgänger zum Piloten kann es aber deutlich schneller gehen – 6 bis 8 Monate sind hierbei keine Seltenheit, ebenso wenig ist aber auch eine Dauer von 24 Monaten und mehr möglich.

Grundsätzlich findet der Theorieunterricht als Mischung von Präsenz- und Fernstudium statt. Gerade in Corona-Zeiten finden die Präsenz-Stunden als Online-Schulungen statt. Durch die ehrenamtliche Basis unseres Vereins ist es jedoch umso wichtiger, dass die Flugschüler auch im Eigenstudium die Theorie weiter verfolgen. Hierbei steht ihnen immer ein kompetenter Ansprechpartner des LVE zur Seite.

Auch wenn wir hierzu gerne ein detaillierte Antwort geben würden, so hängen die Kosten eines Flugscheins von unzähligen persönlichen Faktoren ab. Daher würden wir dich bitten, bei Interesse Kontakt mit uns aufzunehmen und wir erläutern die ungefähre Höhe der Kosten auf deine persönliche Situation.

Selbstverständlich, Fliegen lernen kann nahezu jeder! Wichtig sind jedoch Ehrgeiz, grundlegendes technisches Verständnis und Umsichtigkeit.

Neben der Ausbildung zum PPL-A und LAPL-A bieten wir in den Wintermonaten Nachtflugausbildung an. Darüber hinaus können neue Mitglieder auch zu Beginn der Mitgliedschaft eine Unterschiedsschulung auf die vom LVE genutzten Flugzeuge absolvieren. Ebenso bieten wir eine Schulung für das Flugfunkzeugnis (BZF 1 und 2) an.
Unsere Fluglehrer sind nicht nur bestens qualifiziert und verfügen über langjährige Trainingserfahrung, sondern sind teils auch in der gewerblichen Luftfahrt tätig. Hierbei ist es nicht unüblich, dass du neben dir einen A320 oder B737-Piloten sitzen hast, welche mit dir deine Flugstunden fliegen. Die breitgefächerte Erfahrung bietet dir den Rahmen einer fundierten Ausbildung.

Fliegen ist schon immer einer der größten Träume des Menschen gewesen. Nicht nur bietet die Ausbildung zum Piloten eine hervorragende technische Weiterbildung, sondern auch eine Förderung der unterschiedlichsten persönlichen Fähigkeiten. Die Gemeinschaft im Verein macht Fliegen zu einem der besten Hobbies!

Definitiv nicht! Auch nach der Ausbildung stehen dir selbstverständlich die Maschinen in unserem Verein zur Nutzung zur Verfügung. Hierbei nutzen wir ein modernes Buchungstool, welches in gewissem Maße auch Mehrtagesbuchungen mit unseren Maschinen ermöglicht.